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Hinweis: Die Veranstaltung wurde abgesagt.

 

Klassik:
JUSTUS FRANTZ
“Die große Mozartnacht”
Fr., 12.03.2010, Schützenhof Jever
Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr

 

 

 

 

 

 

Freitag, 12. März 2010, Einlass: 19 Uhr - Beginn: 20 Uhr

Hinweis: Die Veranstaltung wurde abgesagt.

 


Justus Frantz – ein Name, den man mit großartigen Orchestern und absoluter Hingabe zur Musik assoziiert. Am Freitag, den 12. März 2010 ist der beliebte Starpianist im Schützenhof in Jever zu Gast und präsentiert “Die große Mozartnacht”. Er wird dort die schönsten Stücke des Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart am Flügel präsentieren.

Seit mehr als zwanzig Jahren ist Justus Frantz ein international erfolgreicher Pianist und Dirigent, der sich um die klassische Musik unzählige Male verdient gemacht hat. Es gelingt ihm immer wieder, auf unkonventionelle Weise einem breiten Publikum Zugang zu seiner Musik zu verschaffen.

Karten gibt es im Schützenhof und an allen bekannten Vorverkaufsstellen, telefonisch unter 0421 – 36 36 36 sowie im Internet unter www.mitunskannmanreden.de. Die Veranstaltung beginnt um 20 Uhr, der Einlass erfolgt ab 19 Uhr.



Programm:
Wolfgang Amadeus Mozart
 
Klaviersonaten:
a-moll KV 310
A-Dur  KV 331
F-Dur  KV 497
 
Variationen:
A vous dirai-je Maman KV 265
Duport Variationen KV 573

 

Hinweis: Die Veranstaltung wurde abgesagt.



Über Justus Frantz:
Mit vier Jahren begann Justus Frantz das Klavierspiel. Erkannt und gefördert wurde seine außergewöhnliche Begabung schon früh von Professor Eliza Hansen. 1967 gewann Justus Frantz gemeinsam mit Claus Kanngießer den zweiten Preis beim internationalen Musikwettbewerb der ARD im Duo Violoncello und Klavier, was den Auftakt für seine internationale Karriere darstellte. Mit 23 Jahren wurde er in die Studienstiftung des deutschen Volkes als einer der jüngsten Stipendiaten ihrer Geschichte aufgenommen.

Besonders das Studium in den Meisterkursen von Wilhelm Kempff beeinflusste Justus Frantz in seinem Werdegang. Der Durchbruch in die internationale Spitzenklasse gelang ihm 1970 als Pianist mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan. Sein Debütkonzert in den USA feierte Justus Frantz 1975 bei den New Yorker Philharmonikern unter der Leitung von Leonard Bernstein, mit dem er auch später noch oft zusammenarbeitete. Er spielte auch unter weiteren namhaften Dirigenten, darunter Carlo Maria Giulini, Rudolf Kempe und Bernard Haitink.

Im Jahre 1986 wurde Frantz Professor an der Hamburger Musikhochschule. Da es ihm wichtig war, einem möglichst breiten Publikum die klassische Musik  zu erschließen, gründete er im gleichen Jahr das Schleswig-Holstein Musik Festival, das sich schnell zu einem Festival mit Weltrang entwickelte, bei dem Künstler der internationalen Spitzenklasse in Schlössern, Scheunen und Gutshäusern musizieren. Bis 1994 war er dessen Intendant. Er war außerdem Mitbegründer der Deutsch-sowjetischen jungen Philharmonie im Jahre 1989, sowie 1995 Gründer der Philharmonie der Nationen, die sich aus jungen Musikern verschiedener Länder zusammensetzt. Im Gegensatz zu seinen pianistischen Fähigkeiten und seinen Leistungen als Intendant ist seine Tätigkeit als Dirigent jedoch sehr umstritten.

Frantz wurde auch durch mehrere eigene Fernsehsendungen bekannt, darunter Achtung, Klassik! (ZDF), für die er mit mehreren renommierten Fernsehpreisen ausgezeichnet wurde. Kindern bringt Justus Frantz klassische Musik anschaulich und lebendig in seinen Konzerten, Workshops und auf seinen CDs der Reihe Klassik für Kids nahe.

1989 wurde er zum Sonderbotschafter des Hohen Flüchtlingskommissars der UNO berufen und für sein Schaffen mit dem Großen Bundesverdienstkreuz geehrt.